Ein deutliches Ja zum Geldspielgesetz

Der Kanton Bern sagt ein zweites Mal deutlich Ja zum Geldspielgesetz. In keiner einzigen Gemeinde überwiegen die Nein-Stimmen. Am deutlichsten Ja sagt Crémines mit 92.3 Prozent, gefolgt von Mötschwil (88.9%), Rüti bei Lyssach (88.9%) und Brüttelen (88.0%). Die tiefsten Werte kommen mit 51.6 Prozent Zustimmung aus Corcelles. Auch Zielebach und Diemerswil sagen mit 53.6% bzw 58.9% Prozent Ja. In allen übrigen Gemeinden ist die Zustimmung sogar höher als 60%.

Mit grosser Mehrheit hat das Schweizer Stimmvolk im März 2012 den Verfassungsartikel über Geldspiele angenommen. Daraufhin hat das Parlament ein neues Geldspielgesetz verabschiedet. Dieses regelt den Betrieb aller Glücksspiele, Lotterien und Casinos in der Schweiz. Umstritten ist eine darin enthaltene Regel, die es den Schweizer Casinos erlaubt, im Internet Geldspiele anzubieten. Ausländische Geldspielangebote hingegen sollen gesperrt werden. Dagegen wurde das Referendum ergriffen. Deshalb wurde am 10. Juni 2018 erneut über die Geldspiele abstimmt.

Zum Artikel in der Berner Zeitung.


Quelle: Kanton Bern, Karte 2018

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